Geschichte der Xbox 360

Bereits im Jahr 2001 brachte Microsoft mit dem Vorgänger, der Xbox 360, eine Spielkonsole auf den Markt, die viele Menschen faszinierte und für hohe Absatzzahlen sorgte. Dennoch machten sich die Entwickler bereits 2001 daran, einen Nachfolger zu kreieren, der dann als Xbox 360 auf den Markt kommen sollte. Das Ziel dieser Entwicklung war in erster Linie, dem bisherigen Marktführer Sony zuvorzukommen und eine neue Generation Spielkonsole zu entwickeln. Um die Marktführerschaft zu erobern, wurden viele Neuerungen integriert, so zum Beispiel der Einsatz neuer Prozessoren, die auch Thread-Level-Parallelen ermöglichen. Weiterhin wurde auch der Grafikprozessor überholt, so dass diese den Anforderungen der Next-Generation-Spielen genügt.

Die Markteinführung
Ende März 2005 wurde die neue Konsole, die jetzt noch unter dem Namen E3 erhältlich war, dem Fachpublikum vorgestellt. Auf der Game Convention 2005 wurde dann der endgültige Termin der Veröffentlichung bekannt gegeben. Ende 2005 kam die Konsole dann in den verschiedenen Ländern auf den Markt, bis Ende 2006 konnten so mehr als zehn Millionen Konsolen verkauft werden.
Die Xbox 360 wurde dabei in zwei verschiedenen Ausführungen angeboten, dies ist zum einen die Core-Edition, zum anderen die Premium-Edition. Letztere zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass sie mit einem Festplattenspeicher von 20 GB sowie einem kabellosem Controller ausgestattet war. Auch eine Fernbedienung sowie ein Headset gehörten zum Lieferumfang.